Pfunderbars Blog -                             Bleiben Sie doch auf ein Wörtchen



Sommerpause

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Blog - Ja oder Nein?

Seit Wochen befinde ich mich nun in einem Entscheidungsprozess:

Schreibe ich weiterhin über mein Abnehmen oder ziehe ich mich zurück?

 

Keine leichte Frage, denn jetzt geht es nicht mehr nur darum zu berichten, dass dies oder jenes sehr hilfreich beim Abnehmen ist oder nicht funktioniert.

Jetzt geht es ins Eingemachte.

Jetzt geht es an die Wurzeln des Problems … und ich weiß noch nicht, ob ich diesen schwierigen Prozess öffentlich machen möchte.

 

Also geht der Blog in die Sommer- bzw. Denkpause, in der ich hoffentlich zu einem eindeutigen JA oder NEIN finde.

Bis dahin wünsche ich Euch viel Erfolg und Kraft beim Abnehmen.

 

Ihr schafft das!!!

 

Eure Klaudia

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Frohe Pfingsten

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Geschafft!

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Vatertag

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Mal ganz ehrlich ...

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Resümee - 30 Tage Test intermittierendes Fasten

Endlich, endlich … habe ich MEIN Programm zum Abnehmen gefunden.

Lange genug hat es ja gedauert bis ich mir selbst darüber im Klaren war, dass mein Körper schon weiß, was ihm gut tut.

Ich habe ziemlich viel ausprobiert: wenig Kohlehydrate, viele Kohlehydrate, sehr viel Eiweiß, FDH, WW, wenig Fett, etcpp. – nichts funktionierte wirklich.

Nichts überzeugte mich so, dass sich mein Körper und meine Seele einig waren.

Beim intermittierenden Fasten inklusive Kalorienzählen sind sich beide – Körper und Seele – zum ersten Mal völlig einig: Das machen wir. Das tut uns gut.

 

Wie funktioniert´s?

 

Ich esse an Tag 1 nur abends um 18.00 Uhr maximal 500 kcal und am nächsten Tag ab mittags 1500 kcal auf zwei Mahlzeiten verteilt.

Eigentlich könnte ich am 2. Tag auch schon frühstücken.

Aber das bekam mir noch nie.

Nach einem auch noch so leichten Frühstück, erlebe ich immer wieder ein Gefühl der Schwere, das den Start in den Tag behindert.

Also esse ich erst ab Mittag – das klappt prima.

Zwischendurch gibt es nichts.

Getrunken wird Kaffee, Wasser und Tee.

 

Wichtig ist für mich das abendliche Essen.

Bisher habe ich immer versucht entgegen meinem Rhythmus zu essen.

Das Motto „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler“ ist aber nicht meins und jeglicher Versuch dem zu entsprechen, ging völlig daneben.

Ich vergeudete viel Kraft damit meinen eigenen Essrhythmus zu bekämpfen.

Dabei verlor ich regelmäßig gegen mich selbst.

Frustrierend.

Jetzt esse ich abends und nehme trotzdem ab.

 

Gegessen wird wie immer: Gesund, d.h. frisches Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst.

Alles selbst zubereitet, nichts aus der Tüte oder Dose.

Das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern, da ich Dosenfutter nicht mag und Tütensaucen und-suppen nicht vertrage und Bauchkrämpfe davon bekomme.

Gestern Abend gab es zum Beispiel Lamm mit Wiesenkräutersalat und Champignons.

Sehr lecker, sehr sättigend.

Ausreichend.

 

Nein! Ich habe keinen Hunger!

 

Nachdem ich mich Hals über Kopf und ohne groß nachzudenken in das Abenteuer des intermittierenden Fastens gestürzt hatte, wunderte ich mich zunächst darüber, dass der von mir erwartete Hunger ausblieb. Die von allen Seiten prophezeiten Kopfschmerzen blieben auch im Rahmen.

Stattdessen fühlte ich mich wohl wie nie.

 

Wie ich bereits berichtete, verschwanden meine Knie- und Rückenschmerzen aus heiterem Himmel.

Ich fühlte mich fit, gesund, leistungsfähig.

 

Plötzlich ein Absturz.

Mein guter Freund SOMMER und ich stürzten quasi zeitgleich in die Untiefen alter Gewohnheiten und arbeiteten uns mühsam wieder ans Tageslicht.

Erstaunlich wie machtvoll diese alten Habits sein können und noch erstaunlicher ist es, wie schwierig es ist neue zu etablieren, obwohl es einem damit besser geht.

Mit dem Absturz kamen die Schmerzen und Wassereinlagerungen wieder.

Aber sie verschwanden auch wieder mit dem Restart.

 

Ich hatte ja schon gehört und auch irgendwie verstanden, dass weniger mehr ist.

Aber jetzt spürte ich es zum ersten Mal am eigenen Leib.

In unserer Gesellschaft wird immer und überall gegessen. Essen-to-go ist ganz normal.

Geht man durch die Stadt begegnen einem überall Menschen mit Essen in den Händen oder Pappbechern voller Kaffee oder sonstigen Getränken.

Es wird im Stehen gegessen, eben mal zwischendurch am Schreibtisch genascht oder im Auto während des Fahrens in den Mund gestopft.

Beim Shopping noch kurz ein belegtes Brötchen essen bevor es in den nächsten Laden geht.

Essen wird einem immer und überall angeboten: Schnellimbiss, Döner, Pizza auf die Hand, Fischbrötchen, die gute alte Currywurst, Kuchen und Eis.

Das Haben-Müssen und Konsumieren-Wollen wird uns immer und überall suggeriert, so dass viele von uns glauben, dass es ihnen nur dann gut geht, wenn sie möglichst viel essen, kaufen, besitzen, trinken, …

Der Genuss bleibt bei all dem auf der Strecke.

 

Ich bin dabei, mich aus diesem Zwang zu lösen.

Es klappt noch nicht immer – aber immer öfter.

Seit für mich weniger mehr ist, brauche ich nicht nur den Döner unterwegs nicht mehr, sondern auch den kleinen Happen zwischendurch zu Hause.

Es fällt mir gar nicht mehr ein, mal eben im Vorbeigehen etwas aus dem Topf zu naschen.

 

Einer der schönsten Effekte des intermittierenden Fastens ist, dass meine Gedanken nicht mehr ständig nur ums Essen kreisen, weil es ja an einem Tag einfach mal nichts gibt, worüber ich mir Gedanken machen müsste.

Der allerbeste Effekt ist allerdings der Wegfall des Heißhungers auf Schokolade oder Süßes überhaupt. Anscheinend reguliert sich der Insulinhaushalt wieder richtig ein – und siehe da – Null Bock auf Süßes. Wer hätte das gedacht!?

 

Mir fallen noch viele weitere positive Aspekte ein:

  • Das Gefühl endlich wieder fit für´s Leben zu sein.
  • Wacher Geist.
  • Gute Laune.
  • Leichtigkeit.
  • Lust auf Bewegung, auf Sport.
  • Und natürlich… ich nehme nebenbei auch noch ab!

 

Es wird also nicht nur beim 30 Tage Test bleiben.

Ich werde das alternierende Fasten weiter durchziehen, weil es mir so gut tut.

Und wie immer bleibe ich dabei: Chacun à son goût – jeder nach seinem Geschmack und intermittierendes/ alternierendes Fasten ist definitiv nach meinem Geschmack.

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Pfunderbare Gäste: Idgie von TOWANDA! Leben und verändern

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