Der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg

Es lief so gut.

Es lief fantastisch.

 

Und dann: Absturz.

 

Endlich habe ich MEIN Programm gefunden. Intermittierendes Fasten.

Ich fühlte mich wohl wie lange nicht mehr und war voller Optimismus, es endlich zu schaffen.

Ich war auf dem besten aller Wege zum leichten Ich und dann kam er, der Absturz.

 

Seit Tagen läuft gar nichts mehr.

Ich irre herum wie ein verlorenes, wie ein blindes Huhn und finde weder meinen Weg noch einen anderen und der Ausgang aus der Misere war bisher auch nirgendwo in Sicht.

 

Ich esse – auch ohne Hunger und ohne Wohlfühl-Gefühl.

Das Trinken vergesse ich.

 

Gestern Abend hatte ich schon gegessen bevor Besuch kam.

Ich war pappsatt. Aber was habe ich getan?

Nochmal mit unserem Besuch mit gegessen, weil´s ja so schön gesellig war… weil´s ja dazu gehörte … weil … weil … und anschließend konnte ich wegen des Völlegefühls nicht schlafen.

Und heute verzweifle ich an mir selber, kann mir selbst nicht in die Augen sehen.

 

Ständig kritisierende Menschen, die meine Selbstzweifel nicht sehen oder sich vielleicht sogar daran erfreuen, machen all das auch nicht besser.

 

Frustessen, Stress-Essen, sinnloses Essen.

 

Ich esse, auch wenn es mir nicht gut tut und ich mich nicht wohl damit fühle.

Kann mir bitte irgendjemand erklären wie ich ticke?!

Ich verstehe mich nämlich nicht.

Das ist ein Rückfall in alte Verhaltensweisen par excellence.

Aber wie finde ich da wieder raus?

Wie finde ich vom Rückwärts- in den Vorwärtsgang?

Wie, wann und wo finde ich ENDLICH den Schlüssel zum DAUERHAFTEN Erfolg? Oder ist dauerhafter Erfolg nur eine Wunschvorstellung, ein Fabelwesen aus einer Welt, die gar nicht existiert?

 

Ab sofort heißt es wieder: Schritt für Schritt. Tag für Tag.

Mein Focus liegt ab sofort wieder auf jedem einzelnen Tag.

Immer nur der eine einzige Tag.

Den schaffe ich.

Plan ist wieder angesagt.

 

Habt Ihr Tipps zum erneuten Durchstarten – ich freu mich drüber!

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Kommentare: 8
  • #1

    Marc Winking (Samstag, 29 April 2017 12:10)

    Zerfleisch dich nicht, das passiert allen mal - wären wir so unglaublich diszipliniert, wären wir ja nicht dick geworden. Aufstehen, Krone richten, weitermachen. :)

  • #2

    Klaudia (Sonntag, 30 April 2017 07:18)

    Hi Marc,
    ja, so läuft´s: Aufgestanden, Krone gerichtet, weitergemacht! :-))

    Aber ich glaube nicht, dass mein Dicksein oder das vieler anderer an Disziplinlosigkeit liegt.

    LG
    KLaudia

    PS: Das Buch, das Du zu letzt auf Deinem Blog erwähntest, habe ich immer noch nicht gefunden. Aber sobald es wieder auftaucht, gebe ich meinen Senf dazu. :-))

  • #3

    Klaus-Peter Baumgardt (Sonntag, 30 April 2017 11:33)

    Die Macht der Gewohnheit ist durchaus stark - wären es "schlankere Gewohnheiten", wäre auch wenig einzuwenden.
    An diesem Hin-und her, diesem Kampf um vernünftiges Verhalten, kanbberst Du aber nicht allein, das vielleicht als Trost.
    Eine Notfallambulanz für so einen Fall gibt es nicht, die Hinweise auf das "eigentlich richtige Verhalten" sind ungenügend; machen wir das Beste daraus ;-)

  • #4

    Klaudia (Montag, 01 Mai 2017 05:52)

    Hallo Klaus-Peter,
    ja, richtig! Es ist tatsächlich ein Trost nicht alleine auf weiter Flur zu stehen.
    Danke Dir!

    LG

    Klaudia

  • #5

    Idgie (Montag, 01 Mai 2017 14:40)

    Nicht aufgeben! Tief durchatmen, den vergangenen Tag vergangen sein lassen, und neu anfangen, so gut du es schaffst. Und wenn's nur den halben Tag klappt, egal.

    Mit jedem Morgen beginnt der Rest deines Lebens - ein Satz, den ich mir oft sage und mir dann den Rest meines Wunsch-Lebens auch vorstelle.
    Und dann klappt es bald wieder. Glaub an dich und an das, was du kannst! Du schaffst das!

    Ich wünsche dir einen schönen Feiertag!
    LG, Idgie

  • #6

    Klaudia (Dienstag, 02 Mai 2017 06:39)

    Hi Idgie,

    DANKE DIR sehr!

    LG
    Klaudia

  • #7

    Roland Spiegler (Mittwoch, 03 Mai 2017 11:04)

    Nicht verzweifeln, es klappt ganz bestimmt! Wie heißt es so schön bei Hitchhiker's Guide Through the Galaxy: "Don't panic! Count to ten, then panic!"

    Ich möchte einen ganz anderen Punkt in die Diskussion mit einbringen. Dieser ist mir aufgefallen, seit ich anderen Personen beim Abnehmen helfe und er spiegelt auch ganz genau mein eigenes Verhalten während der Phase des Übergewichts wider.

    Es geht um den Blick von Außen auf das eigene Verhalten und eine schonungslose Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Wie oft habe ich mich darüber aufgeregt, dass ich abends Heißhunger hatte und dass ich dann nicht standhaft genug war und zum Schrank ging und eine Tüte Haribo rausgezogen habe und sie ganz verspeiste.

    Heute kann ich mich über mein eigenes Verhalten von damals nur aufregen. Wer hatte mir denn damals die Tüte Haribo ins Regal gelegt? Das war ich selbst! Wieso hatte ich den ganzen Mist eingekauft, wenn ich doch abnehmen wollte? Das wären die ehrlichen Fragen gewesen, die ich mir hätte stellen sollen. Habe ich aber nicht.

    Ich bin mir ganz sicher, könnte ich mich heute mit meinem alten Ego unterhalten, würde ich tausend Ausreden hören - "Man muss doch standhaft sein können. Die Süßigkeiten sind für Besuch. Meine Partnerin nascht manchmal ganz gerne. etc., etc." Das ist alles Quatsch! Wenn ich konsequent keine ungesunden Sachen gekauft hätte und auch nicht im Restaurant oder in der Kantine bestellt hätte, wäre Übergewicht für mich schon damals ein Fremdwort gewesen.

    Das ist der Tipp, den ich ans Herz legen möchte: Die richtigen Fragen stellen und ehrliche Antworten darauf geben. Wenn man z.B. abends keine Zeit mehr für Sport hat: "Wieso habe ich dann Zeit dafür, eine Stunde im Internet zu surfen? Das scheint mir wohl wichtiger als das Abnehmen zu sein."

    Raus aus der Komfortzone und einfach machen. Es muss wie ein Automatismus werden. Wenn ich einer abhängigen Beschäftigung nachgehe, kann ich auch nicht jeden Morgen nochmal überlegen und mit mir verhandeln, ob ich jetzt tatsächlich aufstehen will. Ich muss es einfach tun. Und so kann es auch im Supermarkt laufen. Wenn ich einkaufe, ist es einfach gar keine Option mehr, ein ungesundes Lebensmittel, z.B. etwas mit zugesetztem Zucker, in den Warenkorb zu legen.

  • #8

    Klaudis (Donnerstag, 04 Mai 2017 07:20)

    Hallo Herr Spiegler,
    danke für Ihren Kommentar.
    Richtig! Die neuen Regeln müssen ein Automatismus werden.
    Leider bin ich davon noch weit entfernt. Aber, wie Sie schon ganz zu Beginn erwähnten: Es klappt bestimmt. Es dauert nur noch etwas.