Intermittierendes Fasten - ein 30 Tage Test

Nachdem ich mich in der letzten Woche wirklich quälen musste, um im Plan zu bleiben, habe ich nach Auswegen aus der Misere gesucht.

Ich berichtete einem guten Freund von meinen Problemen und erklärte, dass ich nicht willens bin, mich weiterhin so zu quälen, um abzunehmen.

Ich hatte es so satt und es war allerhöchste Zeit etwas zu finden, dass mir ganz persönlich das Abnehmen erleichtern würde. Ein Konzept musste her, das mich wenigstens ansatzweise begeisterte und das Erreichen meines Abnehmzieles etwas erleichtert würde.

Das tägliche Gedankenkarussell, dessen einziger Inhalt „Essen“ war, musste endlich gestoppt werden, sonst stand ein Abbruch meiner Abnehmbemühungen kurz bevor.

 

Mein Freund erzählte mir, dass er und seine Frau gerade eine milde Variante des intermittierenden Fastens durchführen. Er war ganz begeistert von den positiven Effekten dieser Ernährungsform.

 

Ich hatte schon viel vom intermittierenden Fasten und seinen günstigen Auswirkungen auf den Körper gelesen, ohne es allerdings als eine mögliche Form des Abnehmens bzw. als eine mögliche Ernährungsform in Betracht zu ziehen. So hatte ich die Idee ad acta gelegt und nicht weiter darüber nachgedacht. Die Begeisterung meines Freundes verführte mich allerdings spontan zu dem Entschluss, es auch einmal zu versuchen. Mehr als in die Hose gehen, konnte es ja nicht.

 

Nach Absprache mit meinem Coach startete ich meinen Versuch mit einem Fastentag, an dessen Ende ich 500 kcal essen durfte. Zu Beginn glaubte ich nicht daran, einen ganzen Tag auf Essen verzichten zu können und dann abends nur 500 kcal zu mir nehmen zu können.

 

Das musste fehlschlagen!

 

Der Schweinehund in mir würde mich mit Sicherheit dazu überreden, richtig zu zuschlagen.

 

Falsch! Es klappte wunderbar.

 

Ich hatte den ganzen Tag über keinen Hunger.

Das was sich da meldete, waren einfach nur Appetit oder Gewohnheiten.

Ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee halfen ohne Probleme über diese Gefühle hinweg.

Abends war das Essen so köstlich, wie lange nicht mehr.

Und obwohl ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte, war ich schon nach wenigen Happen so satt, dass ich fast schon Mühe hatte, weiter zu essen.

 

An diesem Tag blieben zum ersten Mal seit langem die von mir so gefürchteten abendlichen Heißhungerattacken aus.

 

Der nächste Tag war ein „Ess-Tag“, an dem ich mich zwar viel weniger gut fühlte als am Fastentag, aber immer noch besser als an den Tagen zuvor. Ich schlug auch hier nicht über die Stränge und war in der Lage, mich an den angepeilten maximalen Kalorienverbrauch zu halten.

Dies gelang mir vor allem deshalb, weil ich mir die meisten Kalorien für abends aufhob.

Ich hörte endlich mal wieder auf meinen Körper, der offensichtlich abends etwas mehr essen möchte. Und siehe da: Es lief prima.

 

So wechselten in der vergangenen Woche Fasten- mit Esstagen und mein Fazit nach einer Woche ist durchweg positiv.

Ich fühle mich fit, ausgesprochen lebendig und entschieden leistungsfähiger als sonst.

Zudem hatte ich in dieser Woche einen tollen Abnehmerfolg, ohne mich herumquälen zu müssen.

 

Ich werde das intermittierende Fasten 30 Tag lang durchführen und berichten wie es läuft.

 

Mehr Info zum Thema findet Ihr zum Beispiel hier:

 

 

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