Mein Plan - mein Rettungsanker

Im Moment schaffe ich es nicht, mich an eine gescheite Ernährung zu halten, mit der ich auch noch abnehme, ohne mir jeden Tag einen Plan zu machen.

 

Ohne Plan verfalle ich in alte Ess-Gewohnheiten, die ich schon überwunden glaubte.

Vor einer Woche noch war ich voller Enthusiasmus und so sicher, dass es nun endlich wie von selber läuft. Der Erfolg war mir sicher.

 

Weit gefehlt!

 

Plötzlich ist alles wieder anders und ich quäle mich durch die Tage, wie zu Beginn des Abnehmens.

Ich muss wieder höllisch aufpassen, was ich esse.

 

Ein Stück Schokolade? Das habe ICH tatsächlich geschafft?!

Jetzt wäre es die ganze Tafel.

 

Wenn ich jetzt nicht aufpasse, nehme ich all die Kilos, die ich bisher abgenommen habe wieder zu und beginne WIEDER von vorne.

Das will ich nicht. Auf gar keinen Fall!

Ich will keine Never-Ending-Abnehmstory und ich will auf keinen Fall die Rückkehr der absoluten Unbeweglichkeit, der noch größeren Knieschmerzen und der Atemlosigkeit.

 

Also sitze ich zurzeit jeden Morgen am Frühstückstisch und schreibe mir einen Essensplan für den Tag bevor der mich mit seinen Aufgaben überrollt und mir keine Zeit mehr lässt über gesunde Ernährung nachzudenken.

 

Meistens bin ich einfach zu ausgepowert, um in einer Pause auch noch über mein Essen zu reflektieren.

So wird der weiße Zettel am Kühlschrank zu meinem Rettungsanker, der mich am richtigen Platz festhält. Mit seiner Hilfe drifte ich nicht in die tiefen und gefährlichen Gewässer des Frust-, Unbewussten-, oder Sonstwas-Essens ab. Ich bleibe im seichten, klaren und übersichtlichen Planbereich.

 

Der Zettel sagt mir wann ich was und wie viel zu essen und zu trinken habe - denn selbst das läuft im Moment nicht rund.

Er gibt mir Sicherheit und verhindert neben all dem Stress, den ich zurzeit habe, auch den Frust überwinden zu müssen, es mal wieder nicht geschafft zu haben, nicht am Ball geblieben zu sein.

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