Step by Step

Seit einer Woche bin ich wieder im Rennen und bemerke erst jetzt, dass ich mal wieder auf mich selber reingefallen bin.

 

Ich wollte, wie immer, alles auf einmal und das sofort.

 

Ich wollte dreimal walken, an zwei Tagen Fitness betreiben und die Kalorienzahl drastisch reduzieren.

Am allerliebsten wäre ich sowieso schon JETZT schlank. Nein, am besten schon GESTERN!

Aber alles zu schnell, alles auf einmal - das ist die beste Garantie für einen Crash nach kürzester Zeit. Dass das nicht funktioniert, weiß ich - eigentlich.

 

Alles braucht seine Zeit und Vorbereitung, seine Eingewöhnungsphase.

Einem zu hohen Anspruch entspringt oft Stress und ein schlechtes Gewissen, wenn´s nicht so klappt wie geplant. Das wiederum bereitet erneuten Stress.

Aber genau das will ich nicht, denn wir wissen ja alle, dass sich die Pfunde besonders gerne in solchen Situationen an uns klammern und nicht weichen wollen.

 

 

Hinzu kommt, dass sich auch meine Familie umgewöhnen muss.

Sie theoretisch dazu zu überreden mit Muttern gemeinsam die Komfortzone zu verlassen, ist das Eine.

Da herrscht Aufbruchsstimmung. Tschakka, wir schaffen das gemeinsam!

Es dann aber tatsächlich auch zu tun, ist das Andere und wesentlich Schwierigere.

Das eigene Zimmer zu verlassen und in Bewegung zu kommen, Dinge für mich zu erledigen, damit ich Zeit für meinen Gang finde oder sich mein Alltag weniger stressig gestaltet, wird in der Realität zur unüberwindlichen Hürde, deren Bewältigung erst noch trainiert werden muss.

 

Also fahre ich einen Gang herunter und gehe das Ganze langsamer an.

 

Schritt für Schritt erreiche ich mein Ziel auch und ein Stein für Stein sorgfältig erbautes Haus steht länger als ein hastig erbautes Kartenhaus. Das haben wir alle schon aus der Geschichte der drei kleinen Schweinchen gelernt. Man muss nur darauf achten, dass man nicht zu langsam baut, denn sonst frisst einen der böse Schweinehund auf.

 

Also sind die Kalorien jetzt erst einmal moderat heruntergefahren und das Walken bleibt weiterhin auf dem Plan. Alles andere kommt später hinzu.

 

Ich wünsche Euch allen und vor allem auch mir selbst viel Geduld auf dem Weg in ein leichteres Leben!

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Kommentare: 4
  • #1

    Holly GoLightly (Freitag, 13 Januar 2017 08:38)

    Ich kenn das nur zu gut:
    Vor lauter Motivation am Anfang lospreschen wie ne Irre um dann nach 2 Wochen festzustellen SO GEHT ES NICHT, dass ist mir alles zu viel.
    Tut gut zu lesen, dass es bei Dir genauso ist.

    Ich schaukel mich seit Tagen in Richtung Abnahme.
    Zuerst alles an Limo bzw Süssstoffe weglassen, dann auf Volkornbrot umsteigen usw usf
    Und Bewegung. Grossbaustelle bei mir. Da geh ich erst in paar Kilo richtig ran *denk*

    Wünsche Dir viele Erfolg und danke für die Motivation die du mir gibst.

    Grüßle
    Holly

  • #2

    Klaudia (Freitag, 13 Januar 2017 08:54)

    Hi Holly,

    ja, stimmt. Mir tut es auch immer gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht.
    Geteiltes Leid ist halbes Leid. :-))

    Das mit dem Sport war bei mir auch so. Schwierig, wenn man so schwer ist.
    Aber mit den Wanderstöcken schaffe ich das Walken super.
    Das geht schon jetzt.

    Es freut mich sehr, dass ich Dich mit dem Artikel motivieren konnte.
    WIR SCHAFFEN DAS!

    LG
    Klaudia

  • #3

    Marc Winking (Freitag, 13 Januar 2017 09:36)

    Ja, das langsame Wieder-Rantasten kenn ich nur zu gut, viel erfolg! :)

    Wenn ihr dabei Unterstützung brauchen könnt, bei uns laufen sechs Wochen lang die Challenges, jeweils eine Wochenaufgabe und fünf Tages Aufgaben, damit kommt ihr wieder gut rein.
    Wir sind gerade an Tag 12, (die neuen Aufgaben sind immer auf der Startseite oder bei Facebook), das holt ihr locker noch auf:

    https://kochkatastrophen.blogspot.de/p/challengeslist.html

    Viele Grüße, Marc :)

  • #4

    Klaudia (Freitag, 13 Januar 2017 09:43)

    Hi Marc,

    danke für den Tipp und für Deine Wünsche!
    Habe dort schon gelesen. Prima Sache.

    Grüße zurück

    Klaudia